Feldstudie : Zweite Stufe

Zweite Etappe : Differdange (LUX) – vom 15. März bis 9. April 2021

Insekten, Vögel, Fledermäuse… die öffentliche Beleuchtung hat einen erheblichen Einfluss auf viele wildlebende Arten. Als Teil eines umfangreichen Projekts, das das Gebiet der Großregion abdeckt, startet Natagora eine Feldstudie, um diese Auswirkungen zu objektivieren und Lösungen vorzuschlagen.

Das Projekt “Smart Light-Hub”, das auf dem Territorium der Großregion eingesetzt wird, zielt darauf ab, die Entstehung kollektiver Antworten auf die durch künstliche Beleuchtung aufgeworfenen Probleme zu erleichtern. Das Projekt zielt auch darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken, um eine innovative, ökosystemfreundliche, wirtschaftlich rentable und kreative Vision der Beleuchtung im öffentlichen und privaten Raum zu definieren.

In einem Kontext, in dem viele Gemeinden ihre Beleuchtungsanlagen nach und nach durch weniger energieverbrauchende und technologisch effizientere LED-Leuchten ersetzen, ist es das Ziel von Natagora in diesem Projekt, die Auswirkungen der öffentlichen Beleuchtung auf verschiedene Gruppen von Tierarten (Säugetiere, Vögel, Insekten) zu messen. Natagora hat daher ein spezielles Protokoll erstellt, um eine Feldstudie in Wallonien und an den verschiedenen Hängen der Großregion durchzuführen. Der Startschuss für diese umfangreiche Studie wurde am 16. Juni 2020 gegeben. Diese Studie fand 2020 in einer offenen Umgebung (Wiesen, Hecken) statt und wird 2021 in einer geschlossenen Umgebung (Wald) durchgeführt. Ihr Ziel ist es, die Wirkung von LED-Lampen, die als “impacting” (4.000 Kelvin) bezeichnet werden, und anderen, weniger impacting Lampen (2.200 Kelvin) auf die Biodiversität zu bewerten.