3 Fragen an … Dr. Christel Egner-Duppich, Geschäftsführerin des Competence Center E-Business von Trier Universität

Ortsbürgermeisterin von Riol. Nach der Lehre studierte ich an der Universität Trier Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Soziologie. Meine Promotion habe ich an der Universität Trier im Bereich Betriebswirtschaftslehre / Digitalisierung abgeschlossen.

Heute arbeite ich an der Universität Trier in der Stabsstelle des Präsidenten und bin verantwortlich für die Entwicklung von strategischen Projekten im Bereich Wissens- und Technologietransfer und Entrepreneurship. Ich leite die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen unterstützt und bin Leiterin des Gründungsbüros Trier, das junge Menschen auf ihrem Weg in die Existenzgründung begleitet. Darüber hinaus bin ich EU-Forschungsreferentin und werbe Forschungsmitteln von der Europäischen Union für die Universität Trier ein.

Dr. Christel Egner-Duppich, Geschäftsführerin des Competence Center E-Business von Trier Universität
Denken Sie, dass Lichtverschmutzung in ihrem Dorf ein Problem ist ?

Ja. Wir stellten fest, dass fliegende Tiere durch die nächtliche Straßenbeleuchtung und Beleuchtung des Seerundweges beeinträchtigt sind. Dies führte zu Insektensterben, Orientierungsproblemen der Fledermäuse etc.Ausserdem ist die helle Straßenbeleuchtung von vielen Bürgern als schlafstörend bemängelt worden.

Betrachten Sie als Major eine Priorität, um diese Probleme zu lösen ?

Ja, wir haben der Verminderung der Lichtverschmutzung in unserer Gemeinde eine hohe Priorität eingeräumt und verfolgen Maßnahmen, um dieses Ziel zu realisieren.

Ergreifen Sie Kontrollmaßnahmen ? Was ?

Maßnahmen gegen die Lichtverschmutzung (und den Energieverbrauch) :

  • Umrüstung aller Straßenlampen auf LED
  • Dimmen der Lampen in den Nachtstunden 
  • Fledermaus- und insektenfreundliche Farben der Lampen (Gelblicht)
  • Dort wo möglich und keine Sicherheitsaspekte dagegen sprechen, keine Dauerbeleuchtung sondern bedarfsorientiert, gesteuert durch Bewegungsmelder.

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